Als grandioses Stück gilt das Gitter der Orgelempore (1774 bis 1778), der beste Kenner der Eisenkunst im Lande ob der Enns, Otfried Kastner, schreibt:
"Wohl die schönste Lösung bringt die Dominikanerkirche in Steyr. In ihrem Brüstungsgitter der Orgelempore ist alles geschwungen, von Lebensbaumotiven, Quadrillagen und Rocailles, die leicht und durchbrochen sind, flimmert es goldig, drückt sich nun auch in der Sprache der Eisenkunst Mozartsches Lebensgefühl aus. Man muss das Werk mit dem anderen großen Orgelemporengitter von Steyr in der Michaelerkirche vergleichen, um die Steigerung, die nun die Spätzeit erreicht hat, voll zu begreifen.«