In der Schmerzenskapelle, ehemals Kongregationskapelle, (nördlich) sind noch Reste des spätgotischen Vorläuferbaues vorhanden. Die beiden westlichen Joche sind netzrippengewölbt. Die letzte Restaurierung legte 15 Steinmetzzeichen frei. Das östliche Joch (Mitte 17. Jh.) ist gewölbt mit Stuckleisten. Der Altar aus dem zweiten Viertel des 18. Jh.s umschließt eine Pietà, die wohl aus dem Ende des 17. Jh.s. stammt und von Statuen der hl. Theresia von Avila und Franz de Paula flankiert wird. Bemerkenswert ist das Altar-Antependil mit seiner Darstellung des toten hl. Johannes Nepomuk auf den Wellen der Moldau. Rechts an der Wand befindet sich ein Gemälde der hl. Notburga, signiert und datiert 1903 von dem Tiroler Maler Restaurator Franz Xaver Fuchs (1868 bis 1944). An der Rückwand der Kapelle ist noch eine Verkündigungsszene (zweite Hälfte 19. Jh. ) zu sehen, außerdem eine Barockstatue ( hl. Anna mit Maria ) zwischen den Fenstern.